ragte
mur nur
ent
VI.
Das Martyrium.
Der Herzog von Reichſtadt hatte ſein Geſchick angenommen. Er hoffte nichts mehr vom Leben, er zwang ſeinen Ehrgeiz zu ſchweigen, ſeine Wünſche zu verſtummen, er unterwarf ſich ſeinem Schickſal, er klagte nicht einmal über daſſelbe, er ſchien nichts zu vermiſſen, nichts zu erſehnen.
Nur wurden ſeine Wangen täglich bleicher, ſeine Augen größer und glänzender, ſeine Hände brannten in Fiebergluth, und zuweilen in der Stille der Nacht hörte manſtundenlang ein dumpfes, ſchauerliches Geräuſch aus dem Schlafzimmer des Herzogs, das Geräuſch eines furchtbaren Huſtens, den er indeſſen den Aerzten ſtandhaft verleugnete.
Er wollte nicht krank ſein, er wollte nicht der


