Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Kommen Sie, Oncle, es iſt kalt hier, murmelte der Herzog erſchauernd, und ſich matt und ſchwer auf den Arm des Erzherzogs lehnend. Leben Sie wohl, Napoleone, entfernen Sie Sich, wenn Sie nicht wollen, daß ich ſterben ſoll!

Ich gehe, rief ſie außer ſich, ich gehe, um dem Kaiſer in ſeinem Grabe zu ſagen, daß er keinen Sohn mehr hat.

Und laute Klagen und Verwünſchungen in die Nacht ausſchreiend ſprengte Napoleone Camerata in die Dunkelheit der Nacht dahin.

Dietrich, mein Getreuer, rief der Erzherzog, komm hervor und führe die Pferde wieder in den Stall zurück.

Hinter einem Pfeilervorſprung der Gartenmauer ſchlüpfte jetzt der Kammerdiener des Herzogs hervor, und führte die Pferde von dannen.

Nun komm, mein Sohn, mein armer Sohn, ſagte der Erzherzog zärtlich. Laß uns in's Schloß gehen. Die kleine Seitenpforte iſt offen, und wir können un bemerkt in Deine Zimmer kommen.

Nein, mein Oncle, ſagte der Herzog langſam und mit ſchwerer Zunge. Ich muß dahin zurückkehren auf dem Wege, auf welchem ich mein Schlafzimmer ver⸗