Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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nicht Dein, und Du haſt nicht die Macht es wegzu geben. Frankreich hat ſich einen König erwählt, es hat den Sohn des Kaiſers nicht gerufen, und alſo darf er ſich ihm nicht aufdrängen wollen, denn Frank reich würde ihn zurückweiſen, und der verſchmähete Prätendent würde nur mit dem Brandmal der Schande, aber nicht mit einer Krone ſeine Stirn zeichnen.

Sie dulden das, Majeſtät? rief Napoleone leiden ſchaftlich. Sie laſſen den öſterreichiſchen Erzherzog Hand anlegen an den Sohn des Kaiſers? Auf, mein Kaiſer, auf! Zu Pferd! Schwingen Sie Sich in den Sattel! Wir ſind Zwei gegen Einen, wir dürfen uns von ihm nicht zurückhalten laſſen! Kommen Sie, Couſin, kommen Sie!

Nein, Napoleone, ich kann nicht, ich darf nicht, rief der Herzog ſchmerzlich laut, der Traum iſt zu Ende, ich bin erwacht.

Napoleon, rief ſie bebend vor Zorn, Napoleon, Napoleon, Sie geben mich auf? Sie wollen nicht mit mir kommen?

Nein, ſagte er traurig, nein, ich bleibe hier. Sie aber, Gräfin, eilen Sie von hier fortzukommen. Gehen Sie nach Paris, grüßen Sie Frankreich und ſagen

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