Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Weil er nicht als Abenteurer nach Frankreich zu⸗ rückkehren will, rief der Erzherzog laut.

Mein Gott, das iſt nicht die Stimme Ihres Kammerdieners, rief die Gräfin entſetzt. Wer ſind Sie, mein Herr? Was wollen Sie?

Ich bin der Erzherzog Johann, und ich will mei nen Neffen erretten vor der Verführerin, die ihn um garnen will, ich will den Sohn des Kaiſers retten vor der Schmach der Lächerlichkeit. Denn ganz Europa würde über ihn lachen, wenn er jetzt nach Frankreich käme, und einen Thron beanſpruchte, der durch den Willen des franzöſiſchen Volkes von einem andern Herrſcher eingenommen iſt. Gelobt ſei Gott, daß ich hier ſein konnte, um dieſe Schmach von meinem ge⸗ liebten Neffen abzuwenden, gelobt ſei Gott, daß Sie, Madame, den Kammerdiener des Herzogs zu Ihrem Vertrauten gemacht hatten. Er war zum guten Glück ſeiner Pflicht getreu und er folgte genau und pünktlich den Befehlen, die ich ihm gegeben. Er war es, der mir meldete, daß der Herzog heute Nacht mit Ihnen entfliehen ſollte, und ich habe jetzt ſtatt ſeiner dieſe Stelle hier eingenoemmen, um Sie zu erwarten, um Ihnen zu ſagen: hebe Dich fort, Verſucherin! Das Land, das Du dem Sohne des Kaiſers bieteſt, gehört