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mich zu ſchmähen mit falſchen Beſchuldigungen. Nein, ich liebe nicht meine Ketten, ich verabſcheue ſie, und ſie haben mein Herz ſchon ſo wund gerieben, meine Seele ſo tief gebeugt, daß ich ſterben werde vor Gram und Demüthigung!
Du ſollſt nicht ſterben, ſagte Napoleone glühend vor Erregung, ihn leidenſchaftlich umſchlingend. Du ſollſt leben, und glücklich ſein, Du ſollſt leben und Deine Stirn mit einer Kaiſerkrone ſchmücken. Komm, mein Kaiſer, komm, Frankreich ruft Dich, Frankreich erwartet Dich!
Sie zog ihn mit unwiderſtehlicher Gewalt vorwärts durch das Gemach nach der Thür hin, ſie ſchaute ihn an mit den großen Augen ſeines Vaters, ſie lächelte ihm zu mit ſeinem Lächeln, das einſt in den Tagen ſeiner Kindheit über ihm geleuchtet hatte wie Sonnen⸗ glanz und deſſen Strahlen niemals in ſeinem Herzen erblaßt waren.
Wohin führſt Du mich? fragte er ganz willenlos, ganz verloren in ihren Anblick.
Nach Frankreich, flüſterte ſie ſchmeichelnd, nach Paris, auf den Thron, der Deiner wartet! Komm, mein Kaiſer, komm! Die Pferde ſtehen bereit außen an der Pforte des Gartens, Niemand ſieht uns, Nie⸗
mand k Nlucht, und ver gleiten. gelangt hat die der rei Nanter


