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nicht in Dir das Herz Deines Vaters? Empfindeſt Du ihn denn nicht den brennenden Durſt nach Ruhm, nach Macht und Ehre, der ſonſt das Erbtheil aller Napoleoniden iſt? Bleibt Dein Herz kalt für die Stimmen Deiner Erinnerungen, erbebt Deine Seele nicht vor Wonne bei dem Hinblick auf eine große, leuchtende Zukunft? Wenn es ſo wäre, dann biſt Du nicht der Sohn Deines Vaters, nicht der Aus erwählte Deines Volkes, nicht die Hoffnung Deiner Familie, nicht der Stolz der Napoleoniden! Wenn es ſo iſt, dann will ich hier fortgehen, um mit nackten Füßen, mit wunder Bruſt, als demüthige Bettlerin hinzupilgern nach St. Helena, um niederzuknieen an dem Grabe des Kaiſers ünd es den Trauerweiden und den Felſen und dem Kaiſer in der Gruft ent— gegenzuſchreien mit der Stimme der Verzweiflung: „Du haſt keinen Sohn mehr, großer Kaiſer! Du haſt keinen Erben Deines Namens, Deines Ruhms und Deiner Ehre! Dein Sohn hat Frankreich, hat Dich ſelber verlaſſen, Dein Sohn iſt ein Sclave ge worden, der die Ketten liebt, welche er trägt.“
Nein, Napoleone, rief der Herzog flammend vor heiligem Zorn, nein, Du ſollſt nicht hingehen zu dem Grabe meines Vaters, um mich zu verleumden, um


