Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Nach Frankreich, rief ſie energiſch, nach den Tuile— rieen, auf den Thron Deines Vaters!

Ein Schauer durchrieſelte ſeine Geſtalt, ein dunkler Schatten überflog ſein Angeſicht. Nein, rief er ſchmerz⸗ lich, nein! Frankreich hat mich vergeſſen, Frankreich hat ſich einen König erwählt, es hat mich nicht ge⸗ rufen, es begehrt meiner nicht!

Verſuche es, Napoleon, tritt zu ihm hin, rufe Dein Volk, und es wird Dir entgegenjauchzen, es wird ſich um Dich ſchaaren und Dich jubelnd erheben auf den Thron Deines Vaters! Sie haben Dir den Weg dahin ſchon geebnet, Deine Getreuen, und ſie riefen Dich, bevor ſie den Uſurpator, der Deinen Thron in Beſitz genommen, von demſelben entfernten. Aber Du ſtießeſt ſie von Dir, Du wollteſt ihren Ruf nicht hören. Was ſollte Frankreich thun, da ſein Kaiſer nicht zu ihm kommen wollte? Was konnte es thun! Es konnte nichts, als Dir beweiſen, daß es

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den Thron für Dich erledigte, als einen Stellver⸗ treter auf denſelben ſetzen, bis Du kameſt, ſelber Dein Erbe einzunehmen. So komm nun, mein Freund, mein Liebling, komm zu Deinem Volk, zu Deinen Ge— treuen. Oh, ſieh mich nicht ſo zweifelnd, ungläubig an, glaube, vertraue und wolle! Regt es ſich denn

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