Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Wenige Schritte vor ſich vernahm er jetzt das Knarren einer ſich öffnenden Thür, der helle Strahl eines Lichtes drang zu ihm ein, und mit haſtigen Schritten eilte er vorwärts, überſprang die Schwelle der Thür und blieb mit einem Ausruf des Erſtaunens neben derſelben ſtehen. Er erkannte ſehr wohl den Raum, in welchem er ſich befand, es war der kleine Pavillon im Park von Schönbrunn, der Paovillon, in welchem er ſelber ſo oft in der Sommerzeit ſeine Tage zugebracht und dort ſeinen Studien und Be ſchäftigungen obgelegen hatte. Im Winter war dieſer Pavillon ſonſt unbewohnt und unbeachtet, der Gärtner verſchloß ihn beim Beginn des Herbſtes und öffnete ihn wieder, wenn die milden Lüfte des Frühlings den Aufenthalt in dem ungeheizten Raum wieder geſtatteten. Aber jetzt, beim Schein der Kerzen, die in der Mitte des Raums auf dem runden Tiſch brannten, hatte der Pavillon doch ein gar anmuthiges behagliches An ſehen, und die vor den Fenſtern herniedergelaſſenen Perſiennes verhüteten das Eindringen der Kälte und verdeckten den Schein des Lichtes.

Hier ſind wir ganz ungeſtört und unbeachtet, ſagte die verhüllte Frau vor ihm, hier ſieht und hört uns