ur das
Herzog
konnte ſonſt
ühren
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mit dem prunkvollen, von vergoldeten Engeln getrage⸗ nen Baldachin über demſelben.
Wo konnte dieſe Thür ſich befinden?
Da ſchlug die Schloßuhr mit lauten dröhnenden Schlägen die zwölfte Stunde.
Der Herzog erbebte und ſprang von ſeinem Sitz empor, und ganz Aug', ganz Ohr, ſeine ganze Seele in höchſter Spannung der Erwartung, ſtand er da und lauſchte.
Jetzt zuckte er zuſammen und hielt den Athem an, und ſtarrte hinüber nach der Thür, die in das Wohn⸗ zimmer führte. Deutlich hatte er an derſelben ein Geräuſch gehört, ein Geräuſch, als ob man leiſe einen Riegel zurückſchöbe. Er ſchlich auf den Zehen nach der Thür hin und kauerte ſich nieder, um das Schloß zu unterſuchen. Der Riegel war unverrückt, die Thür war noch verſchloſſen wie vorher.
Aber jetzt abermals vernahm er dieſes Geräuſch, nur kam es nicht von der Thür ſelber her, ſondern von der Verkleidung dieſer Thür, die, innerhalb einer mehrere Fuß dicken Mauer angebracht, gleichſam eine Niſche bildete.
Wieder unterbrach jetzt ein Geräuſch wie von einem Schlüſſel, den man im Schloß drehte, die Stille, dann
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