Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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hof! tönt's mit mächtig lauter Stimme von der Statue zurück. Frau Anna ſtößt einen Schrei aus und ſpringt zurück. Sie hat nicht beachtet, daß Herr Hannes, während ſie zum Kaiſer ſprach, in einem weiten Um weg an der Mauer des Gartens entlang geſchlichen und hinter die Statue des Kaiſers getreten iſt, um im Namen Kaiſer Rudolphs ihr Antwort zu geben.

Jetzt bei ihrem entſetzten Aufſchrei ſpringt er lachend hervor, und ſie lacht auch, und fällt ihm um den Hals und küßt ihn innig, und ruft unter ihren Küſſen: Der Kaiſer hat eine Antwort geben, und ich dank' ihm ſchön! Der Kaiſer hat geſagt, ich ſoll nit nach Wien gehen, ſoll hier droben bleiben auf dem Brandhof. Oh Dank, lieber Hannes, Dank! Aber jetzt, Du böſer Munn, jetzt komm' hinein in's Haus! Hab' über all dem Schwätzeln vergeſſen, daß Du noch nit gefrühſtückt haſt, und daß— na komm nur hin ein in's Stüble, da giebt es was für Dich!

Sie zieht ihn eifrig vorwärts, umſchlingt mit ihrem Arm ſeine ſchlanke Geſtalt und führt ihn ſo hinein in das Studirzimmer.

Jetzt, mein Hannes, da haſt Du Deinen Morgen gruß, ſagt ſie, indem ſie die Schüſſel mit dem Kuchen nimmt und ihm entgegenträgt. Es iſt heut' Feſttag

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