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zwingen, daß ſie nit mit Naſerumpfen und Verachtung herabſchauen auf die erbärmliche Schwägerin. Und meinſt etwa, daß ich gewillt bin, ſolche Schand' und Seckirung auf mich zu nehmen, und daß es mir nit das Herz abdrücken würd', wenn ich vorſtellen ſollt, was ich nit bin, eine Erzherzogin, oder wenn ich nit vorſtellen ſollt', was ich doch bin, Dein richtig und ehrſam' Eheweib? Nein, ich geh' nit mit nach Wien! Hab' nix da zu ſchaffen!
Aber ich hab' da zu ſchaffen, muß alljährlich einige Monate meinen Pflichten als Militair genügen, damit der Kaiſer mich nicht beſchuldigen kann, wie er's ſchon einmal gethan, daß ich meinen Gehalt nur einnehme, aber nicht verdiene. Muß bei meinem Regiment ſein und meinen Dienſtgeſchäften obliegen, muß auch dem Befehl des Kaiſers gehorſamen, der von mir fordert, daß ich den Hoffeſten im Winter beiwohne. Da ich alſo durchaus nach Wien gehen muß, ſo wird meine liebe getreue Ehefrau mich dahin begleiten.
So, und was ſoll denn während der Zeit aus dem Brandhof werden? fragt ſie eifrig. Meinſt etwa, daß die Wirthſchaft ſo von ſelber fortgeht, wenn kein' Hausfrau da iſt, die zum Guten und Rechten ſieht?


