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Alpenhauſes zu zeigen, mein Edelweiß, mein Weib. Ein Feſt gebe ich, dem Brandhof und meiner Anna zur Ehrenfeier. Ganz Steyermark, ganz Oeſterreich ſoll es erfahren, daß der arme Erzherzog Johann ein reicher Mann geworden iſt, daß er droben in den Alpen das Glück gefunden hat, welches ihm die große Kaiſerſtadt nicht bieten konnte. Mit Stolz will ich Dich meinen Freunden zeigen, denn gelobt ſei Gott, das Geheimniß iſt von uns genommen, der Kaiſer hat endlich eingewilligt, daß ich öffentlich vor aller Welt Dich darſtelle als meine liebe Hausfrau, als mein ehrliches Weib, und deshalb gebe ich heute zu— 1 meiſt dies Feſt, und das erſte Läuten vom Glocken— . thurme unſers Hauſes ſoll es weit hinaus rufen in die Steyermärk'ſchen Berge, daß ich Dich liebe, daß 3 Du mein biſt, daß der Hannes ein Weib gefreit hat, 4 eeine Königstochter der Natur, denn die Natur iſt doch die höchſte Königin, und ich ſag' Dir, Kind, die Königs töchter drinnen in den ſtolzen Schlöſſern, das ſind zu meiſt nur ungeliebte, bei Seit' geſtoßene Stieftöchter der heiligen Königin Natur! Und ich beneid' ſie nit um ihre Erdenherrlichkeit, ſagte Anna lächelnd. Was geht's mich an, daß Du
4 da drunten in den Städten und bei den klugen Men Mühlbach, Erzherzog Johann. III. 2


