Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Denkſt, i hab' ein Herz von Schnee und Eis? 4 M Doch die Lieb' blüht drunter wie das Edelweiß! Johi, Joha trali, trala, tralalahi!

Tralalalihi tönt's nach mit männlich ſtarkem Tone.

Jeſus Gott, er iſt's! Mein Schatzli kommt! jauchzt ſie laut auf und fliegt durch den Garten, hin

Ka

nach dem Pförtchen hinter dem Standbild des Kaiſers, r S nach dem Pförtchen, das auf die blumige Wieſe hin⸗ Bank aus führt. Sie ſtößt es auf, und da ſteht er wirklich, ſühann der liebe Jägersmann, und ſchaut unter dem grünen Hut hervor ſie an mit glänzenden Augen und frohem 19 Lächeln. trer Sie fliegt ihm um den Hals, ſie bedeckt ſeinen 4 1 Mund mit glühenden Küſſen. Oh, Hannes, lieb Han 4 nes, was biſt ſo lang' geblieben. Wolltſt heim kom⸗ 1 d men geſtern Abend und ich ſchaut' nach Dir aus bis 5 h Mitternacht. 1 Biſt doch kein Närrle geweſen, mein Annerle? f. 14 fragt er, den Arm um ſie ſchlingend und ſie zäértlich Baar anſchauend. Haſt Dich doch nicht geängſtigt? 3 Wäld Geängſtigt nit, aber gebangt hab' ich mich nach nch mi Dir. Ah, Hannes, was iſt die Welt ſo einſam und 8 ſo groß, wenn Du nit da biſt! 4 wme glän