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bitten, daß Ew. Majeſtät mir erlauben, jetzt Ihre Stelle vor dem Schreibtiſch einzunehmen und ſelber das Andere hinein zu ſchreiben. Meine Mama ſoll ſehen, daß ich auch einen Antheil an der Gnade Ew. Majeſtät habe und daß ich gern damit einverſtanden bin, wenn— Nun, das Weitere werden Ew. Majeſtät ja nachher ſchon ſehen.
Ja, das Weitere werde ich ſchon ſehen, rief der Kaiſer vergnügt. Da, mein Bürſchle, ſetz' Dich, nimm die Feder und ſchreib.
Aber Ew. Majeſtät haben die Gnade und ſetzen ſich, während ich hier ſchreibe, dort drüben auf den Divan hin.
Gut, gut, ich will auch das thun, ſagte Franz, indem er nach dem Divan hin ging.
Der Prinz nahm jetzt die Feder und ſchrieb auf jedes der beiden unterzeichneten Papiere einige Zeilen. Dann faltete er das Papier zuſammen, nahm aus der goldenen Schale zwei Oblaten, verſchloß damit die Briefe und adreſſirte ſie.
Ich bin fertig, Ew. Majeſtät, ſagte er dann, mit den beiden Briefen in der Hand ſich dem Kaiſer nähernd. Jetzt bitte ich Ew. Majeſtät um die zweite Gnade.


