Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 2. Band (1862)
Entstehung
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So, hinausgeſchickt haben's Dich? alſo nichts gehört, was ſie ſprachen?

Doch, Großpapa, flüſterte der Prinz, den Kaiſer umarmend und die Lippen an ſein Ohr lehnend, doch, Großpapa, ich hab' ein biſſel gehorcht.

So, gehorcht haſt? fragte der Kaiſer eifrig. Na, und was ſprachen ſie denn mit einander?

Das ſag' ich Ew. Majeſtät nicht, erwiederte der Knabe mit lächelnder Gravität, das iſt mein Geheimniß, aber Ew. Majeſtät werden es ſchon früh genug er fahren, vielleicht heute noch.

Heute noch? Nun, ich bin neugierig. Aber das kannſt mir doch ſagen, Franzli, glaubſt, daß die Beiden

Und Du haſt

ſich gern haben?

Ich glaub's, rief der Knabe lachend.

Und ich glaub's halt auch, ſagte der Kaiſer ſinnend. Waren ja geſtern Abend ganz unzertrennlich in der Soirée.

Ja wohl, rief der Prinz, und heute morgen macht der Erzherzog meiner Mama ſchon wieder einen Be⸗ ſuch. Aber, Ew. Majeſtät, fuhr er ernſter fort, Ew. Majeſtät vergeſſen, daß Sie mir meine beiden Gnaden bewilligen wollen, die eine für die Mama, die andere für den Herrn Erzherzog Johann.