Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 2. Band (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n großen eshalb ich

usſpreche.

Kaiſer der mit as ſagen aus mit ſtadt ſo hrſamkeit iſt dies

lmäßigen

313

Eugen ſchon gebrauchen, er würd' uns recht gute Dienſt' thun, und die Welt bald reinigen von dem Revolutionsgeſindel, das jetzt ganz Europa in Auf ruhr bringt. Nun, wollen halt ſehen, ob Du eben ſo viel Anlagen zum Soldaten als zum Gelehrten haſt. Herr Major von Schnidteiſen, beginnen's Ihr Examen.

Verzeihung, Majeſtät, ſagte der Prinz mit ernſt verweiſendem Tone, noch ſind wir nicht ſo weit. Es iſt nicht genug, daß man die alten Sprachen kennt, man muß auch die neuern wiſſen.

Ew. Durchlaucht haben vollkommen Recht, ſagte der Kaiſer, ſich mit unerſchütterlichem Ernſt tief verneigend, die neuern Sprachen ſind beinah noch wichtiger, denn man kann halt ohne ſie nit durch die Welt kommen. Laſſen's uns alſo eine Probe haben von Ihrem Wiſſen in den neuern Sprachen.

Befehlen Ew. Majeſtät, in welcher Sprache ich declamiren ſoll, ſagte der Herzog ernſt.

Nun, ſag' uns ein franzöſiſches Gedicht; das wird Dir wohl halt das Liebſte ſein, denn es iſt ja Deine Mutterſprache.

Verzeihung, Ew. Majeſtät, rief der Knabe haſtig, r ſehr,

es iſt meine Vaterſprache; ich liebe ſie dahe

—