müſſen, nahmſt, ich an
1s als
wieder ſagen, Aber fohlen, dürfte, ſch be⸗ rr von 3 blos ſollte, ſo kalt enn ich
Dich
tgegen,
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und freue mich nicht, Dich zu ſehen. Der Kaiſer ſoll glauben, daß ich Dich nicht mehr liebe.
Oh, Du armes, liebes Kind, rief Johann, den Knaben mit Thränen in den Augen an ſich drückend. Muß Dein armes, zärtliches Herz zur Verſtellung ſeine Zuflucht nehmen, um ſich ſelber genug zu thun? Mußt Du ſo frühzeitig ſchon lernen, mit dem Böſen zu capituliren, und Dein Herz zu verhüllen?
Lieber Oncle, ſagte der Knabe ernſt, indem er mit einem wunderbar feierlichen Ausdruck ſeine kleine Hand auf die Stirn des Erzherzogs legte, und ihm tief in die Augen ſah, lieber Oncle, ich muß Alles ſehr früh lernen, weil ich ſehr früh ſterben werde.
Still, ſtill, ſage kein Wort, Oncle, ich weiß das!
Ich habe es erſt gZeſtern wieder geträumt. Mein lieber Vater ſtand vor meinem Bett, und mit ſeiner weichen ſchönen Stimme und mit ſeinen großen Sternenaugen ſagte er zu mir:„Du wirſt bald wieder bei mir ſein, mein kleiner König von Rom. Wir haben uns nicht auf lange Zeit getrennt, gehe
ſchnell über die Erde, damit Du bald zu mir kommſt
in den Himmel.“ Du ſiehſt alſo, lieber Oncle, ich muß ſchnell gehen, und ich muß Alles ſchnell erlernen zund thun, denn ich habe nicht viel Zeit!
Mühlbach, Erzherzog Johann. II. 20


