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Aber, mein Kind, das ſind Träume, ſagte der Erzherzog, und man darf nicht an ſie glauben. Du wirſt lange leben, uns Allen zur Freude.
Euch Allen zur Freude? wiederholte das Kind mit bebenden Lippen. Ihr Alle geht Euren Freuden nach, und ich, ich bin immer allein. Schwöre mir nur, Oncle, ſchwöre mir, daß Du mich noch ein bischen lieb behalten willſt, wenn Du auch viel glück— licher biſt, wie jetzt, wenn Anna Plochl Deine Frau iſt!
Ich ſchwöre Dir das, Napoleon, wenn meine liebe gute Anna meine Frau iſt, ſo wirſt Du dann zwei treue Herzen haben, die Dich lieben!
Ich danke Dir, lieber Oncle, und ich danke dem lieben Gott, daß ich Dich endlich wieder einmal allein geſehen habe, und daß ich wieder einmal Dir Alles ſagen durfte, was mir auf dem Herzen lag. Und nun, Oncle, nun bitte ich Dich nur um dies Eine: Komm morgen um dieſe ſelbe Zeit wieder zu meiner Mutter her, und heute Abend auf dem Hoffeſte da ſei recht freundlich und recht zuvorkommend gegen meine Mutter.
Aber willſt Du mir nicht ſagen, Napoleon, was einen Plan Du haſt, was Du beabſichtigſt?
Ich kann es nicht, Oncle, es läßt ſich auch nicht
un A
nir!


