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Mutter, Majeſtät. Beten Sie für alle Ihre Freunde, aber beten Sie niemals für den Grafen Neipperg, betrachten Sie den niemals als Ihren Freund, denn der Graf Neipperg iſt daran Schuld, daß Ihre Frau Mutter nicht dem Kaiſer nach Elba gefolgt iſt. Wäre der Graf Neipperg nicht hier geweſen, ſo wären Sie jetzt mit Ihrer Frau Mutter bei dem Kaiſer, Ihrem erhabenen Vater. Beten Sie alſo niemals für den Grafen Neipperg, denn er iſt Ihr Feind. Siehſt Du, lieber Oncle, das hat meine liebe Marchand jeden Abend zu mir geſagt, und obwohl ich damals noch ſehr klein war, ſo hat es ſich doch ſo feſt in mein Gedächtniß eingeprägt, daß ich es niemals ver⸗ geſſen kann. Und nun, mein lieber Oncle, nicht wahr, nun begreifſt Du, daß ich den Grafen Neipperg haſſe?
Ja, ich begreife es, mein armes Kind.
Und wenn ich mich nun überwinde, lieber Oncle, wenn ich den Grafen Neipperg nicht mehr haſſe, wenn ich ihm helfe, meine Mutter zu heirathen, damit ſie Dich nicht heirathen kann, nicht wahr, dann weißt Du auch, daß ich das nur thue, weil ich Dich liebe? Weil ich Dir niemals genug dafür danken kann, daß Du immer ſo liebevoll und gut gegen mich geweſen biſt! Weil ich Dir niemals genug vergelten kann,


