300
Ja, ich glaube es, ſagte der Prinz ruhig. Aber ich bitte meine Mutter um Zweierlei.
Nun was denn, mein Sohn? fragte die Herzogin, ihre Augen trocknend und den ſchönen ernſten Knaben zärtlich anblickend.
Ich bitte Dich, liebe Mama, dem Kaiſer, meinem Herrn Großvater, niemals zu ſagen, ich hätte gewußt, daß er Dich mit Oncle Johann verheirathen wollte, daß ich es gehört habe, wie er befahl, Du ſollteſt ihn heirathen, und daß ich heute hier Deine Unterredung mit Oncle Johann behorcht habe.
Oh, was das anbetrifft, ſo kann ich Dir feierlich geloben, daß ich nichts von dem Allen auch nur mit einer Sylbe verrathen will, ſagte Marie Louiſe lächelnd. Und was iſt das Zweite, was Du erbitten wollteſt, mein Sohn?
Mama, nur dies, daß Du mir erlaubſt, ein paar Worte mit Oncle Johann ganz allein und in der Stille ſprechen zu dürfen.
Die Herzogin ſtand auf. Ich werde mich in mein Kabinet zurückziehen. Oncle Johann, werden Sie die Güte haben, mir nachher dorthin zu folgen? Oder haben wir einander für heute nichts mehr zu ſagen? Hören wir erſt, meine liebe Nichte, was dieſer
ven nich nomn
Soh


