Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 2. Band (1862)
Entstehung
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Nutter

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enaben sdruck tſamer Nutter o viel kind⸗ ſchöne , mit kleinen

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Pauſe, liches, Groß⸗ ezeigt

Tode Kaiſer, un ich

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werde ſie, ſo lange ich lebe, in meinem Herzen auf bewahren, ſie niemals vergeſſen.

Und wie lauten dieſe Zeilen, mein Sohn? fragte Marie Louiſe leiſe.

Mama, ſie lauten:„Mit meiner geliebten Gemahlin Marie Louiſe habe ich immer Urſache gehabt zufrieden zu ſein. Bis zum letzten Angenblicke meines Lebens weihe ich ihr meine zarteſten Empfindungen.“

Marie Louiſe ächzte laut auf, und bedeckte mit ihren Händen ihr Angeſicht, ſei's um ihre Thränen oder um die Röthe der Scham zu verbergen, welche ihre Wangen höher erglühen machte.

Du wirſt alſo dem Beiſpiel Deines Vaters folgen, nicht wahr? fragte der Erzherzog tief bewegt. Du wirſt Deine Mutter immer lieben und ehren?

Ja, das werde ich, ſagte der Prinz ernſt, ich werde dieſe Worte meines Vaters nie vergeſſen. Und ich werde auch jetzt thun, was ich kann, um meiner Mutter beizuſtehen, daß ſie das erreicht, was ſie wünſcht.

Du glaubſt alſo im Ernſt, mein lieber kleiner Freund, daß Du uns hülfreich ſein kannſt? fragte Johann erſtaunt.