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nach, wie Ihr's gethan hättet, wenn Ihr ſie geliebt,
ſie mehr geliebt, als Euch ſelber. Nein, Ihr ſtürztet
ihr nicht nach, um ſie zu erretten, oder mit ihr zu ſterben. Ihr dachtet zuerſt an Euch, un ſuchtet einen bequemern Weg, um hinabzuſteigen, und die Zerſchmetterte zu ſuchen. Wer ſo handelt, der liebt nicht, Herr Thomas Voregger, denn die Liebe denkt nicht an ſich, nur an die Geliebte, für ſie giebt's keine Abgründe und keine Gefahr, ſie wagt den Tod, weil ſie das ewige Leben hat. Drum quält die Jungfer Anna Plochl nicht mehr mit Eurer Liebe,
ſondern geht und ſucht ſie zu verſchmerzen.
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Ich gehe, Herr, ſagt
5 Thomas ganz beſchämt und demüthig, ich gehe, Herr! Annerle, wollt Ihr mir verzeihen, daß ich Euch beleidigt hab'?
Er nähert ſich ihr demüthig und ſtreckt ihr mit flehenden Blicken die Hand entgegen, und ſie legt lächelnd die ihre hinein.
Verzeih' Euch von Herzen, Thomas, und wir wollen wieder gute Freund' ſein, wenn Ihr nur die dummen Gedanken nit mehr haben wollt. Aber, wißt Ihr, ich hab' eine Bitt'. Ich weiß nit, mir iſt ſo
matt und ſo ſchwach, die Füße zittern mir gar ſehr,
und es wirbelt mir im Kopf herum, wenn ich ver⸗
ſeine
ſtürz


