ſuchen will zu gehen. So bitt' ich Euch, geht Ihr zu meinem Vater hin, ſagt ihm, ich hätt' einen Sturz gemacht, und ich ließ bitten, er möcht' gleich auf der Stell' mir's Wägele ſchicken, daß ich heim fahren kann.
Ich geh' ſchon, ruft der Thomas, und glücklich, ſeiner geliebten Anna einen Dienſt leiſten zu können, ſtürzt er von dannen, und iſt bald verſchwunden im Waldesdunkel.
Iſt Anna wirklich matt und leidend? Oder hat ſie den Thomas nur fortgeſchickt, weil ſie allein ſein will mit ihm, der ihr das Leben gerettet hat?
Nein, ſie iſt nicht krank, ihre Wangen ſind friſch wie blühende Roſen, ihre braunen Augen ſchauen dem Thomas nach mit einem frohen leuchtenden Blick, und ein luſtiges Lächeln umſpielt ihre leicht aufgeworfenen purpurrothen Lippen.
Er iſt gegangen, und das wollt' ich nur, ſagt ſie, die kleinen Hände fröhlich wie ein Kind in einander ſchlagend. Wußt nit, wie ich ihn fortſchaffen ſollt', und fort mußt' er doch!
Ihr haßt den armen Thomas alſo wirklich? fragt der fremde Jägersmann.
Oh Herr, es handelt ſich hier nit um's Haſſen


