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Ich hörte Eure ganze Unterredung, ich konnt's nicht— hindern, kein Wort, das Ihr geſprochen, ging mir verloren, der Wind trug Alles zu mir hinab. Ich ſtand auf, feſt entſchloſſen, dem fremden Mädchen zu Hülfe zu kommen, hinab zu ſteigen, um ſie vor dem überläſtigen Freier zu ſchützen. Da auf einmal ſehe ich ſie wie eine geſcheuchte Gemſe über dem Felſen abhang erſcheinen, wie ein Pfeil hinunterfliegen dem Abgrund zu. Ich ſehe, wo ſie hinabſtürzen muß, un vermeidlich, ganz gewiß. Ich bitte Gott, mir beizu⸗ ſtehen, daß ich ſie errette, ſtemme mich mit beiden Füßen feſt auf den Boden, breite meine Arme aus und erwarte, daß mir vom Himmel ein Engel in die Arme fliegt. Gott ſendet ihn mir wirklich! Er giebt, daß meine Arme die Kraft haben, ihn aufzufangen, ihn feſtzuhalten. Gott giebt, daß ich die Jungfer Anna Plochl in meinen Armen retten durfte.
Er hat mir das Leben gerettet, murmelt Anna, ich
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danke Dir, mein Gott, ich danke Dir!
Und ſie ſinkt nieder auf ihre Kniee und faltet ihre Hände zum frommen, inbrünſtigen Gebet.
Auch Thomas Voregger hat die Hände gefaltet, aber nicht zum Himmel ſchaut er auf, nur zu Anna
hin, ihm
fort, Einn diche men zuſ ehrb
und mich
eine


