Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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3 Geſtalt

ant. Noch z iſt olſ eer ſagte! f. wollen thür vor gegeben, ſeen Sie merdienen Ich konnte lden. Al n Deohel frath ſind ich habe

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mir denn zuletzt weiter nichts übrig, als den allzu getreuen Diener bei Seite zu ſchieben, und mich ſel ber anzumelden. Und da bin ich nun, und werde ſo lange hier bleiben, bis der Herr Hofrath Toilette gemacht haben, um mit mir ſofort in die Sitzung zu fahren.

Und der Fürſt ſchritt durch das Zimmer hin, und ließ ſich behaglich auf dem Divan nieder.

Gentz ſchaute ihm mit erſtaunten angſtvollen Blicken zu. Aber Ew. Durchlaucht, ſagte er, ich bin ja krank, wirklich ſehr krank! Ich kann durchaus nicht mein Zimmer verlaſſen, ich habe auch bereits ſchon zum bairiſchen Geſandten geſchickt, und das Diner abge ſagt. Ich bin todtkrank, Durchlaucht, ich leide an einer fürchterlichen Kolik.

Mein Freund, ſagte Metternich lächelnd, Sie hät⸗ ten eine andere Krankheit wählen ſollen. Die Kolik paßt nicht. Wer an Kolik leidet, krümmt ſich wie ein Wurm, und leidet Todesſchmerzen. Sie aber ſtehen ganz gerade, und Ihr Geſicht iſt gar nicht verzerrt, folglich haben Sie gar keine Schmerzen!

Ew. Durchlaucht glauben nicht an meine Krank⸗ heit? fragte Gentz entſetzt. Ich ſchwöre Ihnen aber, daß ich leide, daß ich fürchterlich leide, daß