Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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Ich bitte Sie, Lieber, ſchwören Sie nicht, unter brach ihn der Fürſt. Ich glaube doch nicht an Ihre Krankheit. Ein Mann, wie Sie, begeht nicht die Dummheit, am Tage der Entſcheidungsſchlacht, des großen Triumphes, der ſein eigen Werk krönen ſoll, krank zu werden. Sie ſind es geweſen, der uns die Punktationen der Gegenſtände aufgeſetzt hat, die wir hier in Karlsbad mit den andern Geſandten und Miniſtern ſeit drei Wochen berathen. Sie haben alle Tage ſeit dem Beginn unſerer hieſigen Conferenzen, ſeit dem ſechſten Auguſt den Sitzungen beigewohnt, Sie haben, wo es Noth that, und Meinungsverſchieden heiten eintraten, durch meiſterhafte ſchriftliche Ausein anderſetzungen die Streitigkeiten geſchlichtet, und die Widerſtrebenden durch Ihre hinreißende Darſtellungs gabe für unſere Anſichten gewonnen. Kurz, Sie haben ebenſo viel Antheil an unſern hieſigen Conferenzen als ich, und was wir hier zu Stande bringen, wird vollkommen eben ſo ſehr Ihr Werk und Ihr Ver dienſt fein, als das meinige. Und jetzt, am letzten Tage unſerer Sitzungen, jetzt wollen Sie uns unge treu werden?

Um Gotteswillen, Gnade, Gnade, ſtöhnte Gentz.

Sagen Sie es nicht ſo laut, daß ich die hieſigen