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heben ſich auch mächtig für den Unglücklichen, der ſeinen Major erſchießen wollt', weil er den Mörder Carl Sand nit für einen erhabenen Patrioten und Helden wollt' gelten laſſen. Nit wahr, Ew. Liebden?
Majeſtät, die armen Aeltern des Unglücklichen wiſſen es wohl, daß ihr Sohn den Tod verdient und verſchuldet hat, und dieſer iſt es auch allein, den ſie, den er ſelber erfleht. Gönne man dem Gemarterten den Tod, begnadigen Ew. Majeſtät ihn, indem Sie ihn erſchießen laſſen!
Ich will ihn begnadigen, rief der Kaiſer, ja, ich will ihn begnadigen, weil Ew. Liebden ſo lebhaft für ihn bitten. Herr Fürſt Metternich, ſenden Sie ſo gleich in's Kriegsgericht meine Entſcheidung ein. Der Fähndrich von Sunders, der Deſerteur und Mörder iſt von mir begnadigt. Er ſoll nicht ſterben. Ich begnadige ihn zu fünf Jahren Feſtungsarbeit und alle Jahre, am Jahrestage ſeiner Subordination, zum Gaſſenlaufen.*)
Oh, Majeſtät, das iſt entſetzlich, rief Johann ſchaudernd und mit todesbleichen Wangen. Der Un
*) Des Kaiſers eigene Worte. Siehe: Kaiſer Franz und Metternich. 29.


