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und wehe Ihnen, wenn Sie es löſen wollten, denn dieſes Schloß würde dann herniederfallen an Ihre Thür und die Perſon einſchließen, die ihren Mund nit verſchließen kann. Wir ſind zu End', Herr Erzherzog, und ich denk' wir werden jetzt, da wir uns verſtändigt haben, recht friedlich und angenehm mit einander ver⸗ kehren können. Die leidige Politik wird mich nimmer wieder ſtören.
Ich fürchte, Ew. Majeſtät irren ſich, ſagte Johann ſtolz und feſt, die Politik wird Sie doch noch zuweilen ſtören, ſie wird den Schlaf Ihrer Nächte unterbrechen und mit den Donnerwogen der Revolution zu Ihrem Gewiſſen ſprechen. Dies, Majeſtät, iſt das letzte Wort, welches ich zu meinem Kaiſer über die Politik geſprochen habe. Aber Gott in ſeiner Größe und Güte wird geben, daß es nicht das letzte Wort iſt, welches ich zu Ihrem Miniſter ſpreche. Fürſt Met⸗ ternich, ich mache Sie verantwortlich für alle Schmach, für alles Unheil, das einſt über Oeſterreich herein— brechen wird, und wenn Gott gerecht und gütig iſt, ſo wird er geben, daß einſt ein Tag komme, wo ich Sie zur Rechenſchaft ziehe für Das, was Sie mir heute gethan, für die Verſündigung an dem gemein— ſamen Vaterlande, mit der Sie Ihre Seele belaſtet.


