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meines Vaters, das ſchützt Sie heute vor dem gerechten Zorn Ihres Kaiſers. Aber hören Sie jetzt wohl auf meine Worte und prägen Sie ſich dieſelben als Geſetz in Ihre Seele ein: Ich verbiete Ihnen, jemals zu mir wieder über politiſche Gegenſtände ſprechen zu wollen, mir jemals wieder einen Rath geben oder mich beglücken zu wollen mit Ihren neuen Ideen von der Volksherrlichkeit und von der neuen Weisheit der Conſtitutionen. Ich haſſe und verabſcheue alle Neue⸗ rungen, jeder Widerſtand, ja, jeder Widerſpruch iſt Hochverrath und Sünde.*) Hüten Sie ſich alſo wohl, in dieſe Sünde zu verfallen, denn ich würde dann mich nicht mehr erinnern, daß Sie der Sohn meines Vaters ſind, ſondern daran denken, daß ich den rebel⸗ liſchen Unterthan, der es wagt, meine Souverainetät anzutaſten, ſtrenge beſtrafen muß. Ich bin ein Abſo⸗ lutiſt, ein unverbeſſerlicher, ſparen Sie ſich alſo die vergebliche Mühe, mich corrigiren zu wollen. Ich wiederhole es Ihnen noch einmal: ich verbiete es
Ihnen, jemals wieder zu mir über Politik zu ſprechen,
jemals mir politiſche Rathſchläge zu geben. Ich lege Ihnen in dieſer Hinſicht ein Schloß auf die Lippen,
*) Des Kaiſers eigene Worte. Siehe: Kaiſer Franz und Metternich. Ein Fragment.


