Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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dort mit den andern Herren, was Noth thut, um das Beſtehende zu erhalten und die Souveraine zu ſichern in ihren heiligen Rechten gegen die ſogenannten Völker mit ihren verbrecheriſchen Anforderungen. Gehen's nach Carltsbad, Metternich, und erſinnen's die Mittel, um der Hydra⸗Demagogie den Kopf abzuſchlagen, das wüſte Geſchrei der liberalen Schwätzer zum Schweigen zu bringen, damit es wieder Ruhe werde im lieben Deutſchland, und damit die gehorſamen Völker wieder hören mögen auf die Stimme ihrer Fürſten, damit ſie wieder lernen mögen zu beten und zu arbeiten, auf daß ſie nit in Anfechtung fallen. Gehen's nach Carls bad, ich geb' Ihnen zu Allem meine Zuſtimmung, vorausgeſetzt, daß Sie damit die Revolution bekämpfen, die Demagogie züchtigen und die Fürſtengewalt wieder herſtellen.

Und jetzt zu Ihnen, mein Herr Erzherzog, fuhr der Kaiſer fort, indem er mit einer ſtolzen, hoheits⸗ vollen Bewegung ſich ſeinem Bruder zuwandte. Ich will Ihre Worte und Vorſchläge nicht gehört haben, denn hätte ich ſie gehört, ſo müßte ich Sie ſtrafen als einen Rebellen und Hochverräther. Ich will auch bedenken, daß Sie nicht zu Ihrem Kaiſer, ſondern zu Ihrem Bruder geſprochen haben. Sie ſind der Sohn