II.
Das Chiffrecabinet.
Es ſchlug eben ſieben Uhr! Das war die Stunde, in welcher der Kaiſer von der Morgenmeſſe in der Kapelle zurückzukehren und ſich in ſein Arbeitscabinet zu begeben pflegte, um dort, nachdem er ſeine Choco lade getrunken, ſich den Geſchäften des Staates, und den Arbeiten der Drechſelbank oder des Laboratoriums hinzugeben. Der kaiſerliche Kämmerer hatte deshalb, die Pünktlichkeit ſeines erhabenen Herrn kennend, be reits alle gewohnten Vorbereitungen zum Empfang des Kaiſers getroffen. Die Chocolade ſtand in der fſilber nen Kanne auf dem kleinen runden Tiſch vor dem Di van; auf dem großen Schreibtiſch in der Fenſterniſche ſtand eine Cryſtallcaraffe angefüllt mit dem köſtlichſten kälteſten und friſcheſten Quellwaſſer, lagen friſchge
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