Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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großen, kalten Tropfen über ſeine Stirn niederrollte. Entſetzlich. Ich bitte aber, Durchlaucht, erſparen Sie mir die Quälerei, haben Sie die Gnade, mir einfach

zu ſagen, ob der verruchte Mörder gleich ſeinem Opfer

Nein, ſagte der Fürſt, und ein Blick des Haſſes und der Schadenfreude flammte jetzt in ſeinen ſonſt ſo ſanften zden auf, nein, zum guten Glück iſt es ihm nicht gelungen, ſich ſelber eine tödtliche Wunde beizu bringen. Er lebt, wir haben ihn und halten ihn und der Kunſt der Aerzte wird es hoffentlich gelingen, ihn wieder zu heilen, ſeinem Gehirn, das jetzt im Fieber wahnſinn tobt, die Beſonnenheit wieder zu geben Davon nachher. Doch wiſſen Sie, was bei dieſem Ereigniß wahrhaft tragi⸗komiſch auf mich gewirkt hat?

Das entſcheidende Motiv zu dieſem Meuchelmorde iſt

geweſen, daß dieſer dumme Herr Studioſus Carl Sand den Herrn von Kotzebue für den Autor der Denkſchrif

Denkſchrift über den jetzigen Zuſtand Deutſchlands

Wass ſchrie Gentz entſetzt, Ew. Durchlaucht mei nen doch nicht jene Denkſchrift, welche der Herr von Stourdza auf den Wunſch Ew. Durchlaucht für den

uſſiſchen Kaiſer ausgearbeitet hat, und zu welcher ich

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- det ſehenr wie d Spi leiden ſogen