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niederziehen wollen. Kotzebue wollte die akademiſche Freiheit tödten, er wollte das freie Wort in Feſſeln ſchlagen und die heilige Lehrfreiheit der Univerſitäts Lehrer beſchränken. Kotzebue war überdies ein Spion Rußlands, ein Werkzeug in den Händen der Tyrannen, ein feiler Knecht des Abſolutismus, und man mußte ihn deshalb zertreten wie eine Natter, welche im Be griff war, die heilige Germania mit ihrem Giftzahn zu ſtechen. Sie ſehen, ich habe die Schrift des Frei heitsmärtyrers Carl Sand ziemlich genau geleſen und mir ſeinen allerliebſten Jargon ſchon ziemlich zu Eigen gemacht. Dieſe Schrift heißt:„Todesſtoß dem Auguſt von Kotzebue“, und der Mörder drückte ſie, wie ge ſagt, dem Bedienten des Herrn von Kotzebue in die Hand, dem er unten an der Treppe begegnete, nach dem er ſeine That vollbracht. Auf der Straße aber ſtieß er ſich ſelber dann ein Meſſer in die Bruſt und ſchrie dabei:„Hoch lebe mein deutſches Vaterland!“ Dann, da er ſah, daß der Stoß nicht tödtlich geweſen, zog er das Meſſer aus der Wunde, ſtieß es ſich zum D
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zweiten Male in die Bruſt und ſchrie:„ich danke Gott, für dieſen Sieg!“
Entſetzlich, murmelte Gentz, indem er ſich mit dem ſeidenen Taſchentuch den Schweiß abtrocknete, der in


