304
der ſeines Bruders, den er niemals geliebt hat, ſchonen würde? Nein, nein, Hoheit, und wenn ich ewig hier bleiben ſollte, ſo werde ich es lieber thun, als Ew. Hoheit zu gefährden.
Hormayr, flüſterte Johann tiefbewegt. Die Zeit drängt, wir müſſen eilen, ich kann mich nicht in weit— läuftige Erörterungen einlaſſen. Hören Sie nur dies. Ich habe, ſeit wir uns nicht ſahen, gelitten, was nur eines Menſchen Bruſt zu leiden vermag. Schauen Sie mich an, und Sie werden die furchtbare Geſchichte der letzten Monate auf meinem Antlitz leſen. Ich bin betrogen, verrathen, geſchmäht und beſchimpft worden, und ich habe mich nicht rächen, oh, ich habe mir nicht einmal Gerechtigkeit verſchaffen können. Ich werde noch zu dieſer Stunde öffentlich vor ganz Europa be⸗ ſchimpft, denn man hat mich und meine Brüder ge⸗ wiſſermaßen aus der Armee ausgeſtoßen. Oeſterreich hat jetzt endlich, vor acht Tagen, am vierzehnten Auguſt, Frankreich den Krieg erklärt, aber Fürſt Schwarzenberg iſt zum Generaliſſimus des öſterreichiſchen Heeres er⸗ nannt, und mich und meine Brüder verdammt man zu ſchmachvoller Unthätigkeit, verurtheilt uns daheim zu bleiben, nicht Theil zu nehmen an dem Kampf der Ehre und des Rechts. Ein ſtrenger Befehl iſt an mich
ergan reichs denn
Gren jenſei Sehe für!
einen
dieſe
wiſſe daß Fehl
Fre⸗
mir eing ein
Hat
Ver


