Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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re Vermählung ſeiner Tochter mit dem Advocatenſohn, n für die Demüthigungen in Dresden, dieſe Luſt erwacht jetzt mächtiger als je. Ich ſage Ihnen, die antifran⸗ 3 zöſiſche Partei iſt im Begriff zu ſiegen, die Erzherzöge e werden Sie und mich verdrängen, wenn Sie nicht jetzt n einen entſcheidenden Schlag thun, und dem Kaiſer un⸗ 1 widerleglich beweiſen können, daß die Erzherzöge wirk⸗ 4 lich gegen ihn conſpiriren, und daß ſie mit aller ihrer

Franzoſen⸗Feindſchaft doch nur ihre eigenen Zwecke zu fördern trachten. Sie wiſſen, der Kaiſer iſt miß⸗ trauiſch gegen Alle, und in dieſem Moment mißtrauet er Ew. Excellenz ebenſo ſehr wie den Erzherzögen, dem Glück Frankreichs ebenſo ſehr als dem Unglück der Verbündeten. Die Kaiſerin Ludovica hat ihn eifer⸗ ſüchtig gemacht auf Ihre Macht und Ihren Einfluß, und um Ihnen zu beweiſen, daß Er allein der Be⸗ herrſcher Oeſterreichs und der Lenker ſeines Staates ſei, könnte der Kaiſer leicht Ihnen einen Contrecoup machen, ſich mit der antifranzöſiſchen Partei verbinden, und Frankreich den Krieg erklären, damit es vor aller Welt klar ſei, daß die öſterreichiſche Politik von Ihm allein geleitet werde. Deshalb alſo, Excellenz, bin ich gekommen, Sie zu warnen, und Sie zu beſchwören: endlich die Entſcheidung herbeizuführen. Die Erzherzöge

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