Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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ſind Ihnen, ſind dem Frieden und Glück Oeſterreichs gleich gefährlich, es iſt daher die chöchſte Zeit, daß ſie bei Seite gedrängt werden.

Und das iſt Alles, was Sie mir zu ſagen haben, lieber Staatskanzleihofrath? fragte Metternich ruhig.

Nein, nicht Alles, Excellenz. Ich vergaß, daß Roſchmann mir geſtern Abend geſagt hat, er hoffe in dieſer Nacht einen letzten entſcheidenden Schritt von dem Erzherzog zu erlangen, und er werde um elf Uhr heute Vormittag bei Ew. Excellenz erſcheinen, um Be⸗ richt zu erſtatten. Ich möchte deshalb mit Erlaubniß Ew. Excellenz mich auch hier einfinden.

Sie haben meine Erlaubniß, mein lieber Staats⸗ kanzleihofrath. Mein Gott, wie lang und unbeſtimmt doch dieſer Titel iſt, und wie ſehr ich wünſche, Ihnen denſelben durch einen kürzeren, gediegeneren zu erſetzen. Nun, vielleicht geben uns die Mittheilungen des Herrn von Roſchmann Gelegenheit dazu, und was giebt es ſchon wieder, Herbert?

Excellenz, eine Botſchaft vom Polizei⸗Präſidenten von Hager. Er ſendet Ew. Cxcellenz dies Paket.

Herbert überreichte auf goldenem Teller dem Mi⸗ niſter ein kleines verſiegeltes Paket, und verließ dann

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