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Armee zu entwaffnen, hat er ſie nach Deutſchland ge⸗ führt, hat mit Seiner eigenen Perſon ſich ihnen ange⸗ ſchloſſen, und bietet, im Einvernehmen mit England, allen Fürſten Deutſchlands ſeinen Beiſtand an. Für ſich ſelber will der Kaiſer gar nichts erlangen, es dürſtet ihn nicht nach Eroberungen, er will nur den deutſchen Mächten zu Hülfe kommen und namentlich Oeſterreich bei der Wiedereroberung ſeiner verlorenen Provinzen ſeinen Beiſtand gewähren. Deshalb ſendet Se. Majeſtät mich hieher, um Ihnen dieſe vertrauliche Mittheilung zu machen, um Ew. Excellenz zu ſagen: Rußland bietet Oeſterreich ſeine thätige Bundesgenoſſen⸗ ſchaft an. Möge Oeſterreich alſo den Kampf beginnen, es wird die ruſſiſchen Armeen als treue Bundesgenoſſen an ſeiner Seite haben. Dies iſt Alles, was ich Ew. Excellenz zu ſagen habe, und ich bitte jetzt um Ihre Antwort.
Graf Metternich hatte ihm ruhig zugehört, und legte jetzt ſeine Hand mit einem leiſen Lächeln auf Stackel⸗ berg's Schulter. Mein lieber Graf, ſagte er, Sie ſind wie ein Mann, der nach ſechswöchentlicher Einſchließung in ein dunkles Zimmer den Tag zum erſten Male er— blickt. Dieſe Helle verblendet Sie! Glauben Sie aber, daß wir heller ſehen, und nicht auf Pläne zurück⸗


