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ohne Ende.— Liebſter Herr Bruder, gehe nur hinein in's Paſſeyrthal, und zeige dies auch dem Unterwirth an. Er wird ſchon Anſtalt machen. Alle Paſſeyrer und Bekannte ſollen mir eingedenk ſein, im heiligen Gebet. Liebſter Herr Bruder, ſage zu meiner Wirthin Anna Gertrud, ſie ſolle ſich nicht ſo bekümmern. Ich werde bitten bei Gott für ſie und für Alle. Ade, meine ſchnöde Welt! So leicht kommt mir das Sterben vor, daß mir nicht einmal die Augen naß werden!— Geſchrieben um neun Uhr, und um zehn Uhr reiſe ich mit der Hülfe aller Heiligen zu Gott.“— Mantua, den zwanzigſten Februar 1810, Dein—*)
Die Unterſchrift will ich ſelbſt ſchreiben, wie ich's immer gethan hab', ſagte Andreas Hofer, und indem er raſch die Feder nahm, ſchrieb er:„Dein im Leben geliebter Andere Hofer vom Sand in Paſſeyr. Im Namen des Herrn will ich die Reiſe vornehmen.“**)
Ich dank' Dir, mein Cajetan, daß Du mir den letzten Liebesdienſt gethan haſt, ſagte Andreas freund⸗ lich, und jetzt, Lieber, komm, und laß uns den letzten Abſchied nehmen. Ich mein', der Geiſtliche wird bald
*) Siehe: Gallerie der Helden: Andreas Hofer. S. 197. **) Ebendaſelbſt.
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