Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 2. Band (1860)
Entstehung
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das Frieren und Hungern, und dann jetzt das viele Laufen. Ach Liſel, Liſel, ich werd' krank! Herr Gott, wenn ich nun ſtürb', und ließ Dich allein in der Fremde zurück! Nein, nein, ich will nicht krank werden, ich hab' kein' Zeit dazu! Hörſt Du's, mein Herrgott da droben, ich will nit krank werden, denn's Liſel darf nit allein bleiben! Nein! Nein! Nein!

Und er drohte mit den Fäuſten zum Himmel empor, und ſchrie und weinte, und ſprach Worte ohne Zu⸗ ſammenhang und Sinn.

Er hat das Nervenfieber, fürchte ich, ſagte der Baron Engenberg, der in ſeiner Equipage Wallner und Eliſe die letzte Station nach Wien hin geleitete. Es wird nöthig ſein, den Kranken ſogleich in ein Krankenhaus zu fahren.

Kann ich da bei ihm bleiben und ihn pflegen? fragte Eliſe, ihre Thränen zurückdrängend.

Gewiß können Sie das!

Dann wollen wir ihn in ein Krankenhaus bringen, ſagte ſie ruhig. Er wird ſterben, aber ich werde es ſein, die ihm die Augen zudrückt!

Und Eliſe war es, die ihrem Vater die Augen zu⸗ drückte. Das hitzige Nervenfieber, das Anton