t krank „mein denn's T
empor,
ne Zu⸗
— ——
———
377
Wallners Körper durchraſ'te, brauchte nicht gar lange Zeit, um den Tod herbeizurufen.
Schon fünf Tage nach ſeiner Ankunft ſtarb Anton Wallner im Krankenhauſe zu Wien, am funfzehnten Februar 1810.
Viele Menſchen geleiteten ihn zur Gruft, viele Menſchen kamen, um Eliſe Wallner, das Tyroler Heldenmädchen, zu ſehen. Aber Eliſe wollte Niemand ſehen. Sie barg ſich ſcheu in dem Zimmer, das man ihr im Krankenhauſe eingeräumt, und nur der Prieſter, der ihrem Vater die letzte Oelung ertheilt, nur den ſprach ſie, und betete mit ihm.
Am Tage nach dem Begräbniß aber ſandte der Kaiſer Franz einen ſeiner Kammerherrn zu Eliſen, und ließ ihr anbieten, ſie ſolle in Wien bleiben, er wolle die Sorge für ihre Zukunft übernehmen und ſie be— lohnen für das, was ihr Vater gethan. Auch hatte der Kammerherr den Auftrag, Eliſe zu ihm zu führen, damit er ihr perſönlich danken, und ihr Muth einſpre⸗ chen könne.
Eliſe ſchüttelte ernſt ihr Haupt. Zu danken hat der Kaiſer mir nicht, ſagte ſie, denn für ihn hab' ich ebenſo wenig gethan, als er für Tyrol gethan hat.
Muth einſprechen kann er mir nicht, denn den kann


