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Es war eine baieriſche Patrouille, und die beiden Verſteckten konnten daher jedes Wort verſtehen, was ſie zu einander ſprachen, und jedes Wort erfüllte ſie mit Entſetzen. Die Baiern hatten ſie geſehen, ſie waren überzeugt, daß ſie in der Nähe ſein mußten, ſie ermahnten einander zum eifrigen Suchen, und ſprachen von dem Lohn, der ihrer wartete, wenn ſie den Anton Wallner fänden.
Hochklopfender Herzens, beſinnungslos faſt vor Angſt und Pein, lagen die Beiden unter dem Altar; Eliſe, mit zitternden Lippen ein Gebet murmelnd, An ton Wallner ſeine Hand zur Fauſt zuſammenpreſſend, feſt entſchloſſen, ſein Leben theuer zu verkaufen, ſich und ſein Kind zu vertheidigen bis auf den letzten
Blutstropfen.
Nun kamen die Feinde ganz nahe,— nun waren ſie in der Kapelle, dicht ſchon beim Altar.— Leichen
bleich, halbtodt vor Entſetzen, lehnte Eliſe ihr Haupt
an ihres Vaters Schulter.
Nun ſtießen ſie an die geſchloſſene Vorderſeite des Altars, er gab einen ſchweren, harten Ton, Flüchtlinge füllten die Höhlung aus.
t Niemand, denn der Altar iſt nit — Nun entfernten
Da drinn ſitz hohl, ſagte einer der Soldaten.
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