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ſammen, denn Beide hatten ſie ein Geräuſch gehört, das Geräuſch, wie von ſchweren Fußtritten und klir renden Waffen.
Sie waren eben durch eine weite baumleere Lich tung des Waldes dahin geſchritten, und ſtanden jetzt wieder am Dickicht, neben welchem eine kleine Kapelle mit dem Bildniß des Gekreuzigten ſich befand. Nun ſchauten ſie zurück.
Der Feind! der Feind! ſchrie Anton Wallner, auf die Soldaten hindeutend, die ſo eben drüben aus dem Wald hinaustraten. Liſel, wir ſind verloren! Ach, und ich hab' nit einmal mein Gewehr! Ich muß mich fangen laſſen ohne Widerſtand!
Nein, wir ſind noch nit verloren, Vater, ſchau' die Kapell'. Sie haben uns vielleicht noch nit geſehen. Raſch hinein! Unterm Altar iſt Platz für uns Zwei!
Ohne ihrem Vater Zeit zu einer Antwort zu laſſen, ſprang Eliſe in die Kapelle, und verſchwand hinter dem Altar. In einer Secunde war Wallner bei ihr, und dicht aneinander gekauert, Hand in Hand, mit an gehaltenem Athem, erwarteten ſie den Feind.
Jetzt vernahmen ſie annäherndes Geräuſch, raſche Fußtritte, laute rufende Stimmen. Sie kamen näher und näher, nun waren ſie dicht bei der Kapelle.


