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demüthig geſchehen laſſe, was man vielleicht nicht ändern könne?
Ich meine, daß Alles ſeine Zeit haben muß, das Ruhigſein, wie das Kämpfen, das Beten, wie das Politiſiren, ſagte Pater Haspinger achſelzuckend. Wenn Ihr beten, und Eure Sünden beichten wollt, ſo kommt zu mir, ich bin der Mann dazu, Euch beten zu lehren, und Euch die Hölle tüchtig heiß zu machen. Wenn Ihr aber kämpfen, und den Feind zum Land'naus⸗ ſchlagen wollt, weshalb geht Ihr da nicht hin, und fragt Eure Commandanten, und holt Euch vor allen Dingen Rath vom tapfern und gottgetreuen Andreas Hofer?
Der iſt nirgends zu finden, riefen mehrere Stim⸗ men. Er iſt nit in ſeinem Haus, und ſelbſt ſein Weib weiß nit, wo er ſich verborgen hat.
Meint Ihr gottloſen Teufelsbraten, der frommſte und der gottesfürchtigſte Mann im ganzen Tyrolerland, der Andreas Hofer, habe ſich verborgen, weil er Furcht hab' vor dem Feindsgeſindel, das jetzt von allen Seiten wieder in's Land'reinbricht? fragte der Pater mit donnernder Stimme.
Nein, Ehrwürden, wir meinen das nicht. Wir wiſſen wohl, daß der Andreas Hofer es nit machen wird,
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