Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 2. Band (1860)
Entstehung
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ſich darauf zu ſtützen, ſondern er trug ihn frei in der Hand, ſchwang ihn zuweilen, als ſei's ein Schwert, oder hielt ihn hoch und triumphirend empor, als ſei's eine Siegesfahne.

Aber ſo ſeltſam und ungewöhnlich die Erſcheinung des Kapuzinermönchs auch ſein mochte, ſo lachte und verwunderte ſich doch Niemand über ihn, ſondern überall begrüßte man ihn mit Liebe und Ehrfurcht, und wenn er mit ſeinem rüſtigen, weitausgreifenden Schritt an einzelnen langſamen Wandernden vorüber kam, ſo ſchauten ſie ihm mit freudiger Ueberraſchung nach und riefen einander zu: ſchaut den Rothbart, den tapfern Pater Haspinger. Er hat oft genug gekämpft für's Vaterland. Jetzt will er beten für's liebe Tyrol.

Beten und auch wieder kämpfen, wie's eben kommt, ſagte der Pater, ſich den Sprechenden zuwendend.

Ihr meint alſo, Ehrwürdiger, daß es wieder zum Kampf kommt? fragten viele Stimmen durcheinander, und große Trupps umringten den Pater, und fragten ihn im haſtigen Durcheinander, ob er rathe, daß man den Feind ruhig in's Land laſſen ſolle? Ob es nicht beſſer ſein würde, ihn mit Gewalt zurückzudrängen? Ob er meine, daß man ſich ruhig verhalte, und