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ſein, daß ich ſterbe, ſagte Andreas Hofer feierlich. Der liebe Herrgott ſei aber gelobt, daß ich Dich wieder hab', denn ein Stück von meinem Herzen wär' mit Dir fortgegangen in die Fremde. Aber Du biſt halt wieder da, und das freut mich. Und einen Kuß muß ich Dir geben, im Namen Gottes, des Landls und des Kaiſers Franzl. Sei wieder willkommen daheim, Du guter und getreuer Sohn Deines Vaterlandes!
Er ſchlang ſeinen Arm um Speckbacher's Nacken, und drückte einen Kuß auf ſeine Stirn. Lange hielten ſie ſich dann, ihre Pferde dicht an einander gedrängt, in inniger Umarmung umfaßt, und ſchauten einander an mit lächelnder, ſtolzer Freude.
Und nun ſag', Anderl, was willſt thun? fragte Speckbacher nach einer langen Pauſe. Wirſt doch nit ruhig und friedlich zuſchauen, wie die Baiern und Franzoſen wieder in's Land rücken. Ich könnt's nit, und das war eben der Grund, weshalb ich nit im
Landl bleiben wollt', weil die öſterreichiſchen Officiers
mir ſagten, wenn ich dahier bleiben wollt', ſo müßt' ich mich fein ruhig und ſtill verhalten, und dürft' gar nit muckſen, müßte es ruhig geſchehen laſſen, daß der Feind wieder Beſitz nähm' von Tyrol, denn alſo habe es der Kaiſer Franzl verſprochen in dem Waffenſtill⸗


