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r. 104.
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mann, und ſo kann ich nur thun, was mein Herz mir räth. Mögen die Oeſterreicher Tyrol verlaſſen, der Andreas Hofer, der kann's nit, und er kann's auch nit gelaſſen mit anſchauen, daß der Feind wieder in's Land einzieht. Viel brave Männer, und viel wackere Schützen bleiben im Land zurück, und die werd' ich zu mir rufen. Wir haben zwei Mal das Land vom Feinde be⸗ freit ohne andere Hülfe, als unſere eigene Kraft, ſo mag's uns auch zum dritten Mal gelingen.
Wenn's aber mißlingt, rief Hormayr, wenn die Verführten Dir fluchen, wenn Deine Familie mit ihren Thränen und ihrem Jammer Dich verklagt, wenn Du Dich in's Verderben ſtürzeſt und Dein Land mit Dir, dann denk' an dieſe Stunde, und daran, daß ich Dich gewarnt habe, und Dich retten wollt'!
Ich werd' daran denken, Herr Intendant von Tyrol, ſagte Andreas ruhig. Es muß ein Jeder ſeine Schuldigkeit thun auf ſeine Weiſe. Ihr meint ſie zu thun, wenn Ihr Tyrol verlaßt, ich mein' ſie zu thun, wenn ich bleibe. Der liebe Herrgott wird ent⸗ ſcheiden, wer von uns Beiden das Rechte getroffen hat. Und ſomit Gott befohlen, Herr! Grüßet den Speckbacher und all die Andern auch, und wenn Ihr den Erzherzog Hannes ſeht, ſo ſagt ihm, mein Herz


