Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 2. Band (1860)
Entstehung
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mit unſeren öſterreichiſchen Truppen nach Kärnthen ausmarſchiren.

Das iſt nit wahr, das iſt nit möglich! rief An⸗ dreas heftig. Der Speckbacher thut's nimmer.

Der Joſeph Speckbacher thut's wohl, Anderl. Hab' ihn heute in der Frühe geſehen und geſprochen. Er hat ſich gewehrt und vertheidigt, ſo lang' er konnte, aber jetzt, da der Wafefenſtillſtand ihn zwingt das Schwert aus der Hand zu legen, da überdies die Baiern und Franzoſen wieder in's Land einrücken, jetzt fühlt er, daß es beſſer iſt, ſein Leben in Sicherheit zu bringen, als hier von dem rachſüchtigen Feind gefangen und gehangen zu werden. Der Speckbacher hat alſo das Anerbieten der öſterreichiſchen Officiere angenommen und wird mit ihnen ziehen.

Der Joſeph Speckbacher wandert aus und verläßt Tyrol, murmelte Andreas kummervoll vor ſich hin.

Und nicht Er allein, Andreas, ſondern auch der Aſchbacher, der Püchler, der Sieberer und viel andere brave Tyroler Hauptleute ziehen mit den Oeſterreichern fort. Sie laſſen Dich Alle beſchwören durch meinen Mund, ihrem Beiſpiel zu folgen, und gleich ihnen, der Todesgefahr zu entfliehen, die Euch Alle bedroht. Oh, glaube ihnen, glaube mir, Mann, wenn Du hier bleibſt,