Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 2. Band (1860)
Entstehung
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Uebergieb Deine und unſere Sache Gott; da ſie gut iſt, wird er ſie nicht fallen laſſen, ſondern ſie zu rechter Zeit wieder in ſeine Hand nehmen.

Ich glaub's wohl, ſeufzte Andreas, aber wie kann ich ruhen, da ich doch, wie Ihr mir oft geſagt habt, das Werkzeug Gottes bin, durch welches er das liebe Tyrol frei machen, und es vom Feinde erlöſen will? Und was würden meine tapferen Unter⸗Commandanten ſagen, wenn der Ober⸗Commandant Andreas Hofer jetzt in dieſer ſchweren Noth das Land verließe, da er doch geſchworen, es zu vertheidigen, ſo lange er lebt? Wür⸗ den ſie nit mit Fingern auf mich weiſen, und mich einen hartherzigen Verräther ſchelten, einen Judas Iſcharioth, der ſein Land verkauft um ſeiner eigenen Sicherheit willen?

Siehſt, Anderl, wie ſehr Du Dich irrſt? Meinſt, Deine Freunde, die Unter⸗Commandanten und Haupt⸗ leute, mit denen Du gekämpft und geſtritten haſt für die Freiheit Tyrols, die würden Dich verachten, wenn Du jetzt mit den Oeſterreichern davon zögſt, und Dein Leben in Sicherheit brächteſt? Nun merk' wohl auf, Mann! Deiine liebſten Freunde, die tapferen Tyroler Hauptleute, denen Du am meiſten vertraueſt, die wer⸗ den heute noch aus freier Wahl Tyrol verlaſſen, und

fort. Muu

Tod glau