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Drinnen im Zimmer waren alſo jetzt der Herr von Hormayr und Andreas Hofer allein miteinander ge⸗ blieben. Als die Thür ſich hinter Anton Steeger ge⸗ ſchloſſen hatte, reichte Hormayr mit freundlichem Kopfnicken Andreas Hofer ſeine Hand dar.
Jetzt ſind wir allein, Anderl, ſagte er, und jetzt wollen wir ein vertraulich Wort mit einander reden, das Niemand hören ſoll, als wir Zwei.
Bedenket aber immerhin, daß auch der Herrgott zugegen iſt, und uns zuhört, ſagte Andreas Hofer mit einem frommen Blick gen Himmel. 1
Wir wollen ja auch nichts reden, was dehn lieben
Herrgott ärgern könnt', rief Hormayr lachend. Wir
wollen von Dir reden, Anderl, von Dir und von Tyrol. Bitten wollt' ich Dich, Anderl, daß Du Dein Herz nicht verſtocken und gegen guten Rath verſchließen ſollſt, bitten wollt' ich Dich darum im Namen des Erzherzogs Johann, der mich zu Dir ſchickt, und ſeinen lieben und getreuen Anderl ſchön grüßen läßt.
Was hat der Erzherzog geſagt? Was will er von mir? fragte Andreas ſchnell.
Er will, daß Andreas Hofer ſtill und geduldig, wie er ſelber es thut, ſich den Befehlen des Kaiſers fügt; er will, daß Andreas Hofer ſich in das Noth⸗


