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Hofer hin, und ihm die Hand auf die Schulter legend, ſagte er: Gott grüß Dich, Anderl, was ſchreibſt denn da? Andreas ſchaute empor, und die unerwar An⸗ kunft des Barons ſchien ihn dennoch gar nicht zu überraſchen. Ich ſchreib' an den Rothbart, ſagte er, ich ſchreib ihm, daß er ſogleich zu mir daher kommen ſoll. Und wenn ich den Brief an den Rothbart fertig habe, ſo werde ich auch noch an den Speckbacher und den Anton Wallner ſchraiben, daß ſie auch hierher kommen, Herr Intendant von Tyrol!
Nenn' mich nicht mehr ſo, Anderl, ſagte Hormayr mit einem leichten Stirnrunzeln. Ich bin nicht mehr Intendant von Tyrol, denn Du weißt ja, wir müſſen Tyrol verlaſſen, und es den Franzoſen und Baiern wieder übergeben.
Ich weiß das nit, Herr Intendant von Tyrol, rief Andreas mit einem düſtern Zornesblick. Ich weiß blos, daß der Erzherzog Johann Euch zum Militair⸗ Intendanten von Tyrol ernannt hat, und daß Ihr feierlich geſchworen habt, uns zu helfen, daß wir wieder
öſterreichiſch werden, und es auch bleiben.
Ich denk' auch, Anderl, daß ich mein Wort ge⸗ treulich gelöſt habe, ſagte Hormayr ernſt. Ich habe mit aller meiner Kraft Euch beigeſtanden, bin überall


